Haus-Heim-Hof

Helft unseren Vögeln. Es ist dringend !!

Sie bauen trotz brüllender Hitze unentwegt an ihren Nestern, brüten was das Zeug hält, suchen Nahrung, füttern ohne Pause ihre kleinen Schreihälse und bringen den Nachwuchs durch, bis er fliegen und sich selbst versorgen kann.
Das kostet unendliche Kraft. Abends sitzen einige Vogeleltern müde, mit angehobenen Flügeln und gespreizten Federn auf dem Zaun und lüften ihre Gefieder.

In diesem Jahr ist der Erdboden knochentrocken, viele Pflanzen kommen geradeso ins Blühen, Insekten werden immer rarer und Regenwürmer verharren unerreichbar im ausgetrockneten Boden. Wir haben bislang kaum Mücken, selten Wespen. Hornissen und Libellen waren auch noch nicht in gewohnter Zahl um uns herum.

Bei so einem Wetter (ähnlich 2003) wird’s für Vogeleltern und ihren Kindern eng.
Wir füttern daher das ganze Jahr hindurch, um die Anstrengungen der Futterbeschaffung zu mildern.

UND WIR GEBEN REICHLICH WASSER
GEGEN DEN DURST UND
FÜR DIE PFLEGE DES GEFIEDERS.

Das kostet wahrhaftig beinah gar nichts und ich kenne keinen Häuslebesitzer, der sich das nicht leisten kann.

Macht mit !
Tut etwas gegen Eure Gedankenlosigkeit.
Kümmert Euch nicht nur um Eure Haustiere und Eure Blumen.
Lasst auch unsere Tiere in der freien Natur nicht im Stich.
Wir brauchen sie !
Alle !!!!
Gegenseitig !!!!
Wir sie alle. Sie uns alle.

Heute, aus meinem Garten:
Sie kommen alle zu Besuch.
Mehr als 200 Landungen am Tag sind es ganz sicher. Spatzen, Meisen, Drosseln, Wildtauben (Hohl-, Ringel- und Türkentauben), Stare, Buntspechte (? – zumindest haben sie einen roten Flecken am Kopf), Eichelhäher, Grasmücken (?), Bachstelzen, Heckenbraunelle und auch Rabenkrähen finden sich ein. Gelegentlich schaut auch eine Elster nach dem Rechten. Grünfink und Rotkehlchen gehören zu den seltenen Besuchern. In den letzten Jahren kam immer mal wieder auch die Goldammer vorbei.

Alle haben Durst !
Der eine oder andere Vogel will auch einmal richtig nass baden !



Wir füttern durchgehen über das gesamte Jahr, wir sorgen rundherum für dichtes Gebüsch (bis 5 m hoch) und einige üppig belaubte Bäume. Unser Garten ist nicht nur Ziel vieler Vögel, er ist auch durchweg Brutplatz.
Alle haben sich an das ständige Durcheinander, das Hin-und-her alter und junger Vögel, unserem Mähroboter, einem dösigen Kater und uns schnell gewöhnt. Die Elternvögel füttern ihre Jungen teilweise im Abstand von weniger als 2 m von unserem “erwachsenen” Kater (12 Jahre). Er blinzelt nicht einmal. Und auch wir regen sie schon lange nicht mehr auf.

Schreiben Sie bitte Ihre Meinung hierzu

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