Haus-Heim-Hof

Pass auf, dass Du nicht zur Beute wirst.

Betrachten wir Immobilienbesitzer uns als vermögend?

Der Deutsche Bank Vorstand schickt seine 100.000 Mitarbeiter, die mal wieder einen Strukturwandel erleben und wie schon so oft um ihren Job fürchten müssen, auf Kundenfang und erwartet von Ihnen „Jägermentalität“.
Und wer soll gejagt werden?
Wir!

80% Gewinneinbruch auf nur noch 575 Millionen Gewinn im 1.Quartal 2017.
Das Investmentbanking schrumpft auf magere 3,8 Milliarden Euro.
Früher dort eingefahrene Gewinne, wanderten seit 2017 zur berechenbaren Konkurrenz.

Nun setzt ein grundlegender Wechsel der zukünftigen Strategie ein.
Die Bank erinnert sich an uns.
Sie will sich auf ihre Kerngeschäft besinnen und sich fortan auf Privatkunden mit Geld stürzen.
Wie war das früher?
Wir wurden regelrecht fortgegrault, es sei denn wir hätten denen in Schlips und Anzug unsere Vermögen anvertraut. Am liebsten bedingungslos und risikobereit.
Erinnern wir uns.
Wenn das Risiko sich realisiert, das Geld weg war, waren auch wir nicht beliebt und sollten  auch gehen.

Ab welcher Summe wir für diese Herren heutzutage interessant sind, ist noch nicht klar.
Es geht gezielt um Vermögende, um private Immobilienbesitzer und Vermögensverwaltung aus dem Privaten. Plötzlich wieder ein lohnendes Klientel, wenn Investmentkunden sich andere Partner suchen.
Den Privaten fehlt es an teuren und pfiffigen Anwälten und eine ausgefuchste, gemeinsame Rechtsabteilung haben wir Privatiers auch nicht.
Wir sind Eigenbrötler, Rechthaber, Egomanen, Misstrauisch und nicht selten haben wir das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein. Uns eint die zehrende Sorge, immer noch nicht genug auf dem Konto zu haben.
Und deshalb möchte sich die Deutsche Bank nun uns vorknöpfen, beraten und unser Vermögen gewinnbringend verwalten.

Ist der Plan der Deutschen Bank nun ein Segen für uns?

Dauernd zieht man über unser zinsbringendes Vermögen her und nagt an unserem Immobilienbesitz. Permanent werden erhebliche Investitionen im Bauwesen gefordert, als Dank Mietbremsen erfunden. Das Gewerbe der Modernisierer lebt nicht übel von uns. Die Grundsteuer wird den klammen Gemeinden als Refinanzierungsmöglichkeit präsentiert und kluge Bürgermeister lassen dickfellig die Ortsstraßen vor unseren Grundstücken so lange verkommen, bis sie nicht mehr repariert werden können und komplett neu gebaut werden müssen. Mit unseren Steuergeldern und zusätzlichen stattlichen Beträgen, die wir dann aus  unserem Privatvermögen zulegen müssen.
Niemand schützt uns vor dem drohenden Unheil des Sondermülls aus den politisch gewollten Wärmeisolierungen unserer Mietshäuser.
Manche befürchten, dass neben dem Restabfall der Atomindustrie der Schrott aus der Elektromobilität gleichrangigen Wert erhalten wird. Ich prognostiziere, dass der Immobilienschrott mindestens gleichrangigen Schaden verursachen wird und die Werte unseres Grundbesitzes im Falles eines Verkaufes um solche Schreckensbeträge vom Käufer reduziert werden wird.
Das bedeutet, wir sind in Sorge, um unser Geld und unsere Altersvorsorge.

Und nun klopft der jagende redegewandte, gestylte und eloquente Berater der Deutschen Bank an unsere Tür.
Was will er von uns?
Uns aus der misslichen Patsche heraus helfen!

Eins ist sicher. Auf jeden Fall benötige ich unbedingt anwaltlichen Rat und Fachkompetenz, bevor ich die Verwaltung meines Vermögens in die Hände einer Bank übertrage.
Speziell einer, die sich erst an mich erinnern muss.
Besonders einer, die ihre Häscher ausschickt, um mich zu ködern und zu jagen.
Die Bankenkrise 2008 und die Behandlung der Bankkunden ist mir noch gegenwärtig.

1 KommentarSchreiben Sie Ihre Meinung

  • Das Gefühl, dass Grundbesitz nicht nur Glück bringt kenne ich auch. Ich habe in früheren Jahren EIN altes Gebäude nach dem anderen erworben, gründlich instandgesetz und saniert,  bürgerlich ordentlich renoviert und dann zu angemessenen, nicht überhöhten Mieten in der gehobenen Preisspanne vermietet. Mein Motto war und ist: Lieber 100% einer geringeren Miete und einen gehobenen Steuersatz, als 50% Mietverlust und 25% Anwaltskosten.
    Ich kann Concierge bestätigen, dass es nicht einfach ist davon zu leben. Ich vermiete 46 Wohnungen, 5 Einfamilienhäuser und 2 gewerbliche Objekte und 50.000 m² Weideland.
    Da kommt viel Ärger zusammen und es braucht einen umsichtigen Verwalter und einen handwerklich geschickten Hausmeister.

    Meine Bank möchte mir auch laufend ins Handwerk pfuschen, mir Vorschriften machen, teilt mir laufend mit, dass meine Kapitaldeckung ungenügend sei und wenn ich etwas Neues kaufen möchte oder Altes von Grund auf Sanierung muss bin ich jedesmal als Bittsteller vorstellig.

    So kenne ich das Bankenwesen sei Jahrzehnten.
    Und nun will man auf uns Jagd machen, damit wir unsere noch verbliebene Eigenständigkeit per Vermögenswaltungsvertrag aus der Hand geben?
    Will die Bank wieder mit unserem Geld spekulieren?
    Haben wir nicht genug Schaden ertragen und erleiden müssen?

    Ich bin per Hypothenverträge und Grundschuldbriefe noch weitgehend von denen abhängig. Aber ich gebe nicht mein letztes Hemd und meine verbriefte Verwaltungshoheit her.

    WER AUF MICH JAGD MACHT, DER MUSS SICH VORSEHEN UND SOLLTE IMMER HINTER SICH SCHAUEN!

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