Haus-Heim-Hof

Der neue Holz-Heizkessel ist installiert und zugelassen.

Wir haben ihn P2P (von privat an privat) erwerben können. Dies gelang durch die umsichtige Vermittlung des hilfsbereiten Heizungsfachmanns Kurik, der sich von A-Z um unsere Heizungsanlage kümmert.

Der „neue und wahrlich mächtige“ Heizkessel, ein HVG 29 der Hersteller EDER + WOLFF, ist ausschließlich für den Brennstoff „Stückholz“ zugelassen.

Das ist er:

HVG29-01
Natürlich gab es einiges zu tun, um den HVG hier vor Ort betriebsbereit zu machen.
Sofort nach der Aufstellung habe ich den Schornsteinfeger gebeten, eine erste Emissionsmessung durchzuführen. Die Daten waren ernüchternd. Aber nicht unerwartet.
Durch den Transport aus dem Keller des Verkäufers bis in unseren Heizungskeller hatte der Heizkessel selbstverständlich gelitten. Was kann man sich ja bei einem Bruttogewicht von etwa 600 kg sicherlich vorstellen kann.
Die Schamottesteine, immer noch die Originale, hatten durch die Nutzung des Vorbesitzers einige  Abplatzungen und Risse. Mal kleine, mal größere. Auch dies wurde durch den Transport keineswegs besser.
Der unnachahmliche Heizkesselhexenmeister Kurik kam vorbei, reparierte den HVG sehr geschickt und fachgerecht und überprüfte seine Werte. Dadurch ersparte er mir Kosten in nicht unbeträchtlicher Höhe.
Die Dichtungen (21 mm / vierkant) mussten ebenfalls ausgewechselt werden. Das war aber bereits beim Kauf bekannt, stellte sich in der Praxis sogar als relativ preiswert und gar nicht einmal so schwer durchführbar heraus. Es gibt sie natürlich beim Hersteller zu kaufen, aber im Internet gibt es auch preiswertere Alternativen.

Tagsdrauf kam der Schornsteinfeger erneut zu uns. Diesmal fand die endgültige Emissionsmessung statt, die über die Zulassung entscheiden sollte.

Die Werte waren ausdrücklich phänomenal:

Bereinigter Kohlenmonoxidgehalt gemessen auf 13% Sauerstoff = 0,1 g/m³
Bereinigter Staubgehalt = 0,01 g/m³

Ein sensationelles Ergebnis.
So muss Heizen funktionieren.
Dieser HVG29 ist wahrhaftig ein beachtenswerter Heizkessel.
In keiner Weise auch nur annähernd vergleichbar mit dem minderwertigen Heizkessel, den uns die Heizkesselkaufhaus GmbH 2012 angedreht hatte und wegen dem die Heizkesselkaufhaus GmbH 2014 vor das Landgericht bestellt wurde und sich zur Rückzahlung und Schadenersatz in Höhe von 24.000 Euro + Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten = ca. 30.000 Euro – womöglich sogar noch mehr – verurteilen lassen musste.
Weil die Heizkesselkaufhaus GmbH nicht reagiert – offensichtlich liegt hier eine GmbH ohne Geschäftsführung vor – und mit einer Realisierung des Urteils durch diese nicht zu rechnen ist, musste ich eine Lösung finden. Schließlich warten die kalten Winter nicht darauf, dass sich die Heizkesselkaufhaus GmbH auf ihre Pflichten besinnt.

Ich habe meinen Anwalt gebeten zu prüfen, ob ich einen Insolvenzantrag stellen kann. Denn wenn der Geschäftsführer in dieser Sache nicht tätig werden kann (vielleicht ist er ja tot), muss meiner Ansicht nach der Gesellschafter (müssen die Gesellschafter) die Insolvenz ohne Verzug einleiten.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Herrn Kurik bedanken.
Er hat mir diesen exzellenten Gelegenheitskauf ermöglicht, mich wieder einmal erstklassig beraten und sorgt auch heute noch erstklassig für unsere gesamte Heizungsanlage.

 

6 KommentareSchreiben Sie Ihre Meinung

  • Du hasst wirklich grosses Gluck gehabt, dass du dass so bekommen hasst. Stell dir mal vor, du wärsst einer von der Pächvöggel welcher dass Heizkesselkaufhaus biss heute auf dem Gewissen hat.
    Die kommen jetzt nach Polen?
    Huhhhhh.

  • Das nenne ich ein hervorragendes Messergebnis. Das haben nicht einmal viele niegelnagelneue HK vozuweisen. Tolle Leistung Eures HK-Zauberers. Den Namen merke ich mir mal. Wenn ich mir ein Haus baue brauche ich gute Ratschläge.

  • Liebe Gitti,

    mich würden die Werte vor Herrn Kuriks Arbeit interessieren. Sie sprachen davon, dass Sie den Heizer sofort testen lassen haben (nach der Lieferung). Wie waren da die Werte?

    Freut mich zu lesen, dass Sie endlich einen Heizkessel haben, der zugelassen ist 🙂

    • Guten Abend, natürlich sind die Werte der 1. Messung nicht so geheimnisvoll wie Sie.
      Die Messwerte abzüglich der Messunsicherheiten waren:
      Kohlenmonxid 4,3 g/m³
      Staub 0,2 g/m³
      Mit diesem Messergebnis hätte der Kessel die Betriebsgenehmigung nicht erhalten.
      ————————————————————
      Wieso “verschleiern” Sie Ihre Identität bereits bei so einer simplen Frage? Bekomme ich auch eine Antwort?

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