Haus-Heim-Hof

Wieviel % Feuchtigkeit im Brennholz

Immer wieder wird die Frage der Restfeuchte im Kaminholz aufgeworfen.

Dürfen nur Holzscheite mit einem Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 20% in Kaminöfen oder Heizkesseln verbrannt werden? Ist erheblich trockeneres Kaminholz für’s Verbrennen überhaupt noch geeignet oder bereits überlagert?

Dazu schreibt die Stadtverwaltung Osnabrück in der 2. Auflage ihrer in 10/2014 herausgegebenen Broschüre „Heizen mit Holz – Informationen zum richtigen und sauberen Heizen für Käufer und Nutzer“ , dass der Heizwert, den man beim Abbrand von 1 kg Holz erzielt, davon abhängt, wie feucht das Holz ist.

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Die offenbar von Fachleuten ermittelten Werte kann man ebenfalls  in der Broschüre „Richtig heizen mit Holz“ herauslesen, welche von der Schornsteinfegerinnung Hannover herausgegeben  wurde.

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Aus den hier veröffentlichten Angaben lässt sich erkennen, dass Holz immer mehr Heizwert erzielt, je weniger Feuchtigkeit es enthält. Oder anders herum ausgedrückt: „Je trockener das Holz ist, desto wärmer wird die Wohnung!“
Die veröffentlichten Tabellenwerte zeigen, dass eine Restfeuchtigkeit von 10% im Holz einen Heizwert von 4,6 kW/kg erbringt. Holz mit einem Wassergehalt von 20% erzielt dagegen nur 4,0 kW Heizwert je Kilogramm. Das sind immerhin 15% höherer Wärmegewinn oder eine 15-prozentige Heizkostenersparnis.
15% Rendite für’s etwas längere Austrocknen.
Quasi 15% für’s Nichtstun!
Ist das nicht beachtlich?

Ich nehme ganz fest an, dass diese öffentlich zugänglichen Angaben als fachlich anerkannt angesehen werden können, fachmännisch nachgewiesen und nicht nur einfach immer abgeschrieben worden und so in die Welt gesetzt worden sind.

FRAGE:
Kennt jemand zu diesem Thema weitere seriöse Veröffentlichungen mit Tabellen und nennt uns die Fundstellen?
Dafür schon heute vielen Dank.

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